Dienstag, 13. Dezember 2016

Wer in der Branche wird noch da sein?


Der e-Trainer-Kongress 2017 stellt die Frage, ob der Digitalisierungs-Zug nicht schon für manche abgefahren ist.

Und gerade in der letzten Woche wurde ich gefragt, ob es z.B. Produkte virtueller Räume gibt, die auf dem Markt verschwinden...

Also nicht unbedingt die letzten Tage des Jahres 2016 bringen mich zu der Frage, wer in der Branche 2017 noch da sein wird ...

Schon spannend. Auf der einen Seite die Diskussionen, Artikel, Veranstaltungen und noch mehr Diskussionen zu Industrie 4.0 und Digitalisierung.
Und auf der anderen Seite das "sich schwer tun", das "müssen wir das wirklich machen?", das "ja wir kümmern uns dann auch mal darum ...(irgendwann?)"...

Und in der Steigerung dann die Frage, ob Anbieter virtueller Räume derzeit auf dem Markt verschwinden. Von der Seite hatte ich noch gar nicht geschaut.

Auch bin ich nicht sicher, ob nur weil ich (einen) Anbieter weniger wahr nehme, die Konsequenz tatsächlich ist, dass der Anbieter "verschwindet". Vielleicht hat er sich und seinen Markt ja auch nur verlagert.

Solche Verlagerungen nehmen ich allerdings gerade eher von "außen", also von Produkten aus dem europäischen Ausland nach Deutschland wahr.

Das macht es allerdings für deutsche Nutzer/Unternehmer nicht gerade einfacher. Auf dem Markt hier gibt es derzeit ca. 8-10 verschiedene virtuelle 2D Räume, die mir immer wieder begegnen.
Und schon damit sind Einsteiger ins E-Learning überfordert.

Ergänzt sich nun die Fragestellung um die Aspekte:
  • Wen gibt es denn Neues auf dem Markt? Was "taugen" diese Produkte?
  • Welche Produkte wurden/werden "schlechter" und werden ggf. "verschwinden"?
dann wird es sicher nicht einfacher.

Die Vielfalt der Möglichkeiten macht es für den Anwender sicher nicht einfacher und übersichtlicher. Er wird mehr Zeit in die Vor-Recherche stecken müssen, sich genau informieren, seine eigenen Bedürfnisse noch genauer im Vorfeld abstecken und dann ausprobieren und entscheiden.
Doch auf der anderen Seite: Noch nie war die Vielfalt so umfänglich. Der Nutzer hat nun die Möglichkeit, tatsächlich seinen virtuellen Wunschraum zu finden, da es diesen in (fast) allen Varianten nun auf dem Markt gibt.

Werden also Anbieter virtueller Räume verschwinden?


Vielleicht.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich die Software der Räume wird stetig massiv weiter entwickeln. Ich vermute eher, dass sich die Möglichkeiten in die Räumen immer mehr annähern werden.
Am Ende geht es dann ggf. nicht mehr um besondere Funktionen, sondern um den "Nasenfaktor" und das richtige (finanzielle) Angebot.

Ich bin neugierig auf 2017, was sich so alles im Rahmen der Überschrift Digitalisierung hier tun wird.

Halten Sie die Augen offen - es bleibt spannend.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche.

Herzliche Grüße
Anja Röck

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