Montag, 12. Januar 2015

E-Trainer zwischen Teilnehmern und Auftraggeber

Hallo und Herzlich Willkommen im neuen Jahr.
Ich hoffe Sie sind alle gut "reingerutscht"! Auch wenn der Januar schon etwas fortgeschritten ist, möchte ich Ihnen noch auf diesem Weg alles Gut, Gesundheit und Erfolg wünschen.





Starten wir doch gleich mit einem nicht unbrisanten Thema:

Der (E)-Trainer zwischen den Teilnehmern und dem Auftraggeber.





Wo stehen Sie? Dazu können Sie gerne an der Umfrage hier auf dem Blog teilnehmen (siehe Abstimmung rechte Seite ==>>).


Immerhin - der Auftraggeber bezahlt unser Honorar. Doch ist dies allein ausschlaggebend, dass der E-Trainer auch gesamt dessen Ansichten, Vorgaben und Anweisungen "befolgt"?

Was, wenn im Inneren des E-Trainers hier ein Konflikt entsteht?


Wie oft konnten Sie schon die Ansprüche und den Unmut von Teilnehmer/innen verstehen?
Denn es geht es ja auch um "tatsächlich machbares", bzw. um "gemeinsam zum angestrebten Ziel kommen".

Was also nun, wenn der E-Trainer die "Forderungen" der Teilnehmer/innen gut verstehen und nachvollziehen kann?

Ist die Konsequenz ein "dazwischen stehen"? Werden wir als E-Trainer also andauernd "hin-und-her" gerissen?


Als E-Trainer/Trainer stehen wir vermutlich immer mal wieder mal hier und mal da. Und so manches Mal stehen wir vermutlich auch ganz wo anders.

Nach meiner Erfahrung kann ein "dazwischen stehen" von Vorteil sein. Wie oft ist es genau dadurch möglich als Vermittler zu agieren. Die unterschiedlichen Perspektiven können der jeweils anderen Seite aufgezeigt werden und sehr oft sind damit auch gemeinsamen Lösungen möglich.

Auch das "ganz wo anders stehen" hat immer mal wieder seine Vorzüge. Denn auch damit sind Perspektivenwechsel für alle möglich.

Sie werden nun vielleicht denken/sagen: "Ja, wenn es gewollt wird! Doch oft will der eine nunmal das eine und der andere das andere! Und dann gibt es keine Lösung!"

Ja - auch dies passiert immer wieder. Nach meiner Erfahrung gilt es hier als E-Trainer/Trainer vor allem sich selbst treu zu bleiben. Überlegen Sie also für sich selbst genau:
  • Was sind Sie bereit für den Auftraggeber zu tun?
  • Wie weit sind Sie bereit sich für Ihre Teilnehmer/innen einzusetzen?
  • Wie viel Energie sind Sie bereit in einen Konflikt für eine Lösungssuche zu stecken?
  • Und wo genau ist Ihre Grenze?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Woche, mit vielen Situationen und Möglichkeiten für positive Lern-/Lehrsituationen für alle Seiten.

Wie immer freue ich mich über Kommentare, Sichtweisen und Anmerkungen.

Herzliche Grüße
Anja Röck

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