Montag, 21. März 2016

Emotionen im Lernprozess - Storytelling (4)

Wie arbeiten Mensch + Mensch über den Computer zusammen?
Denn darum geht es doch im E-Learning, oder?!

Begibt man sich zu dieser Fragestellung im Netz auf die Suche, dann ist dazu sehr Verschiedenes und sehr viel Spannendes zu finden.

Bei einer solchen Fragestellung fange ich oft damit an passende Zitate oder Aussprüche zu suchen.
Solche Aussagen entstehen ja oft aus Situationen heraus, die sich z. B. durch eine besondere Anspannung zeigen.

Zitate zum Thema Mensch + Computer

Gefunden habe ich folgendes:
"Mensch und Maschine - Compuger, er diene!" (Friedrich Löchner)

"Die große Zeit des eLearnings war die Zeit bevor es eLearning wirklich gab." (Harry Hermanns)

"Der Mensch ist das wichtigste und kostbarste Peripheriegerät einer Computeranlage." (unbekannt)

Ich finde diese Aussagen schon sehr spannend und auch durchaus wert darüber mal vertieft nachzudenken.

Die Story


Ein solches Nachdenken erfolgte dieses Mal gemeinsam bei einer Präsenzveranstaltung zur Einführung von E-Learning mit 50 Präsenztrainern/-dozenten.
Eine Aufgabe war eine Definition für "E-Learning" zu finden. Die Zitate sollten dabei unterstützen sich dazu Gedanken zu machen und diese dort dann zu hinterlassen.


Die überraschende Wendung


Womit ich nicht gerechnet hatte .... da waren dann nicht nur Anmerkungen zu finden ... einige Teilnehmer/innen wurden inspiriert neue Aussprüche zu formulieren.

Beispielsweise wurde das Zitat von Dr. Ebo Rau:

"Der Mensch ist wie ein Computer. Er kann nur das aussenden, was er innerlich verarbeitet und programmiert hat." 

ergänzt um

 "Nein, Gehirn wir durch lernen besser - nicht voll wie die Festplatte."


Und auch die folgenden beiden Aussprüche waren zu finden:

"Mensch und Computer -> die Emotionen machen den Unterschied!" (unbekannt)

"Wir müssen erst die Herzen der Teilnehmer gewinnen, bevor wir ihre Tastatur erreichen ..." (WS)

Die Erkenntnis


Ich finde hier ist viel passiert, damit diese Aussprüche entstehen konnten. Besonders die Überlegung, dass wir erst "die Herzen" der Teilnehmer erreichen müssen - nach meiner Interpretation also den Menschen - um dann auch "die Tastatur" anzusprechen, interpretiert: den Lernstoff zum Teilnehmer bringen zu können, finde ich sehr beeindruckend.

Gerne lasse ich das einfach mal so stehen und in Ihnen arbeiten ....

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche.

Herzliche Grüße
Anja Röck

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